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Anlagenplanung

Die Planung der Anlage wurde im Dezember 1993 in Angriff genommen und war bis zur Spielwarenmesse 1994 in Nürnberg abgeschlossen. Hier erfolgte die erste Präsentation des Anlagenkonzeptes, für das kein konkretes Vorbild existiert. Diese „Schauanlage“ soll insbesondere der Darstellung von Roll-material dienen.

 

Anlagensteuerung

Die Anlage ist in fünf separate Stromkreise eingeteilt, die durch je einen Transformator geregelt werden. Die einzelnen Module sind durch zwei acht-adrige Flachbandkabel miteinander verbunden. Die Stromeinspeisung erfolgt an den Modulenden. An elektronischen Bauteilen wurde lediglich nur eine Pendelzugsteuerung eingebaut.


Gleisplan

Bau und Gestaltung

Die Anlage besteht aus drei Einzelteilen mit einer Abmessung von jeweils 175 cm x 100 cm. Die Einzelmodule sind in offener Rahmenbauweise ge-fertigt. Als Baumaterial dienten Tischlerplatten von 20 mm Stärke, für die Trassenbretter wurde 10 mm Sperrholz verarbeitet.

Die Landschaft ist auf einem mit Gipsbinden überzogenen Drahtgerüst aufgebaut, mit Moltofil strukturiert und farblich behandelt. Es wurden über-wiegend natürliche Materialien wie Sand, Mutterboden etc. sowie ver-schiedene Streumaterialien verwandt. Der Gleisschotter wurde aus Bauma-terial ausgesiebt und farblich angepaßt. Etwa 60 Häuser, 650 Bäume, 75 Autos, 700 Figuren, 13 Tunnelportale und 3 Brücken prägen die Land-schaft.

Insgesamt liegen über 70 m Gleis - überwiegend Flexgleise - auf der Anlage. Dazu kommen noch 20 Weichen, die nicht elektrisch geschaltet werden.

Von der Planung bis zur Fertigstellung der Anlage waren über 1000 Arbeitsstunden notwendig.

 

© Modellbahnfreunde Bexbach e. V. -  E-Mail: webmaster(at)mbf-bexbach.de
Stand: Februar 2010